„Ganze Weltalter von Liebe werden notwendig sein,
um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.“
Christian Morgenstern
Was wäre, wenn wir mit unseren Tieren sprechen würden?
„Gib uns eine Stimme!“, bat mich einst mein Pferd. Was war passiert? Seine beste Freundin und Herdenführerin hatte den Stall verlassen und musste umziehen. Zurück blieb mein trauriges und sehr wütendes Pferd. Meine Versuche, es zu trösten, wies es zurück. Stattdessen forderte es, dass ich – wenn es mir doch schon so leicht fällt, mit Tieren zu sprechen – ihnen endlich eine Stimme geben soll. Es teilte mir mit, dass es an der Zeit sei, dass wir Menschen verstehen, dass Tiere fühlen und denken können und häufig unter unseren Entscheidungen und Verhaltensweisen leiden, die sie zwar betreffen, bei denen wir sie jedoch nicht einbeziehen und um ihre Meinung fragen.
D. h., dass wir aufhören, einfach über sie zu verfügen, sondern beginnen, sie – wie einen anderen Menschen auch – als eigenes Wesen wahrzunehmen.
Seitdem sind einige Jahre vergangen. Ich habe mit vielen Tieren gesprochen und bin jedes Mal wieder bezaubert, tief berührt von ihrer Weisheit, ihrem unglaublichen Humor und ihrer Fähigkeit, über Freude und Leid zu sprechen. Sie freuen sich wie wir, sind traurig wie wir – im Gegensatz zu uns Menschen durfte ich jedoch stets feststellen, dass sie nicht verurteilen, klar aussprechen können, was ist, und sich dabei weder schuldig fühlen noch schämen. Sie sind nie nachtragend, sondern haben ein unglaubliches Verständnis für die größeren Zusammenhänge. Ich durfte Tiere als hochspirituelle Wesen und wunderbare Lehrmeister erleben.
Und dennoch zögerte ich, den Auftrag „Gib uns eine Stimme“ anzunehmen. Weshalb? Weil ich mir nicht sicher war, ob ich dem Auftrag genügen konnte. Alles ist Energie, alles ist Frequenz. Jedes Wesen hat seine eigene Frequenz. Tiere können mühelos miteinander kommunizieren und verstehen im wahrsten Sinne des Wortes jedes Wort von uns, da für sie Energie und Frequenz ihre Muttersprache ist. Wir Menschen können dies vor dem Spracherwerb auch. Dann verlernen wir es, lernen intellektuelles Denken und Kulturtechniken und verlieren zumeist viel von unserer intuitiven Wahrnehmungsfähigkeit. Rudimentäre Reste der ursprünglichen Wahrnehmungsfähigkeit bleiben und äußern sich in Sätzen wie „Ich habe gespürt, dass es Dir nicht gut geht“ oder „Ich habe gerade an Dich gedacht, und Du rufst an“. Natürlich ist es möglich, an die eigene ursprüngliche Fähigkeit wieder anzuknüpfen, das Feld und seine Frequenzen wieder wahrzunehmen und auch übersetzen zu können. Voraussetzung ist aber, zu lernen, ein reiner Kanal und Empfänger zu sein, der sich nicht mit dem Verstand in das einmischt, was er da empfängt. Und genau diese Gefahr ließ mich zögern.
Als Psychotherapeutin war mir klar, wie viel wir Menschen in das Unbewusste abgespalten und verdrängt haben. Telepathische Kommunikation mit Tieren bedeutet, dass wir uns als gesamtes Wesen (Bewusstsein und Unbewusstes) als Empfänger und Sender für das Gespräch zur Verfügung stellen. Naturgemäß wissen wir über das Unbewusste nichts, sonst wäre es ja schon im Bewusstsein. Ich sah also die Gefahr und habe dies häufig erlebt: dass wir nicht das Tier und sein Anliegen übersetzen, sondern unsere eigenen Themen und Wertungen miteinfließen lassen. Dann hätte aber wieder der Mensch und nicht das Tier eine Stimme. Und so zögerte ich.
Nun sind einige Jahre vergangen, und ich bin mir sicher genug (in dem Wissen, dass die Arbeit mit und an sich selbst eine lebenslange Arbeit ist), diese wunderbaren Gespräche mit Tieren nicht mehr nur im kleinen privaten Kreis, sondern für alle Menschen, die ihrem Tier eine Stimme geben wollen, anzubieten.
Für alle Menschen und Tiere, die gerne mehr voneinander erfahren würden und sich dafür interessieren, wer der andere wirklich ist. Für alle Menschen, die ihrem Tier eine Stimme geben möchten und die bereit sind, ihm zuzuhören.
Über alle Themen. Z. B. „Wie geht es meiner Katze?“, „Warum hat sich mein Hund so verhalten?“, „Ist mein Pferd glücklich?“, „Braucht es noch etwas?“, „Mag es meinen neuen Freund oder meine neue Freundin?“, aber auch als Vorbereitung oder Nachbereitung für Umzüge, medizinische Behandlungen etc. Unsere Tiere sind uns dankbar und tun sich viel leichter, wenn wir nicht einfach über sie bestimmen, sondern ihnen erklären, was auf sie zukommt und weshalb. Das macht es ihnen und uns leichter, die eine oder andere unumgängliche Situation zu meistern.
Gespräche sind zu allen Themen möglich und aus meiner Erfahrung immer eine unendliche Bereicherung und Möglichkeit, die Beziehung zu unseren Seelengefährten und Lebensbegleitern zu vertiefen und enger werden zu lassen.
Wie in meiner Arbeit mit Menschen hat sich herauskristallisiert, dass unbewältigte Traumata ein Thema sind, über welches sich Tiere gerne mit mir unterhalten bzw. die Möglichkeit nutzen, das, was sie blockiert und von dem häufig keiner weiß, von der Seele zu reden. Da Tiere sehr viel mehr als wir Menschen die Fähigkeit haben, ganz im JETZT zu leben, führt häufig schon ein Gespräch über das Geschehene zu einer tiefen Heilung und Verhaltensänderung.
Bitte schicken Sie eine E-Mail mit den Fragen und ein Bild des Tieres, auf dem die Augen gut zu sehen sind. Gerne können Sie auch anrufen und die Fragen an das Tier oder eigene Fragen persönlich mitteilen. Sobald ich mit dem Tier gesprochen habe, schicke ich eine schriftliche Aufzeichnung des Gesprächs auf dem von Ihnen gewünschten Kommunikationsweg.
60 €
„Eine Menge Leute reden mit Tieren“, bemerkte Puh. „Mag sein, aber…“ „Aber nur wenige hören zu“, fuhr er fort. „Und das ist das Problem“, schloss er. – Benjamin Hoff, Tao Te Puh